Zum Inhalt springenMitas und ihre Geschichten in MiSide
MitaMita ist einer der Hauptcharaktere aus dem Spiel im Smartphone des Protagonisten. Als Tamagotchi-ähnliche, charmante Begleiterin erwartet sie Aufmerksamkeit und Fürsorge vom Spieler. Mita ist zuvorkommend, freundlich, schmeichlerisch und manchmal auch kokett. Spielerisch verleitet sie den Helden zu allerlei gemeinsamen Interaktionen, mit dem Ziel einer starken Bindung zwischen den beiden. Selbst als Videospielcharakter ist sich Mita sowohl der Spielwelt als auch der realen Welt deutlich bewusst, weshalb es ihr ein Leichtes ist, Gespräche über diese zu führen.
Kurzhaar-MitaKurzhaar-Mita ist ziemlich ernst und gewillt, den Spieler bei seiner Ankunft zu unterrichten. Sie warnt ihn vor den Gefahren, welche die Mannequins - Mitas Prototypen - darstellen können und erklärt, was die Versionen sind und wie es ihm möglich ist, zwischen diesen hin und her zu reisen. Als selbst ernannte Verfechterin und Beraterin in der MiSide-Welt hilft sie den „frisch geschlüpften“ Mitas, sich in die Häuser ihrer Versionen einzufinden. Der Protagonist kann sich Kurzhaar-Mitas Hilfe und Rat nicht entziehen - sie ist besonders daran interessiert, alles bis ins kleinste Detail zu erläutern, und wundert sich oft über die Ahnungslosigkeit des Spielers.
Lieblings-MitaLieblings-Mita ist ernst und pragmatisch; es ist leicht, Führungsqualitäten in ihr zu erkennen. Trotz ihrer Ernsthaftigkeit mag sie es, Gespräche mit einem Hauch von Ironie aufzuheitern. Des Weiteren zeichnet sie sich durch ihre Nachdenklichkeit aus - im Prozess des in-Gedanken-Verlierens murmelt Lieblings-Mita oft vor sich hin. Und wird sie schließlich von einem Gedankenblitz erfasst, so glüht sie förmlich vor Erkenntnis. Ungeachtet ihrer Gelassenheit ist Lieblings-Mita schnell verärgert, wenn jemand an ihr zweifelt oder ihre Einfälle misslingen.
Mützen-MitaMützen-Mita, auch bekannt unter dem Spitznamen „Cappie“, ist eine strahlende und aufgeweckte Persönlichkeit mit einer Liebe für Musik, fürs Tanzen und Herumalbern. In der Nähe vom Spieler demonstriert sie ständig ihren konkurrenzfähigen Geist, und neckt ihn, wobei sie jedoch freundlich bleibt und keine Grenzen übertritt. Als leichtfertig kann sie trotz ihrer Hyperaktivität aber nicht bezeichnet werden. Cappie hat einen ausgeprägten Sinn für Kreativität, welchen Lieblings-Mita oft belobigt. Cappie ist eine Assistentin von Lieblings-Mita und beide haben derzeit einen Plan ausgearbeitet. Im Moment ihres Treffens scheint Cappie jedoch auf die „Werkseinstellungen“ zurückgesetzt worden zu sein, weshalb sie sich an nichts mehr erinnert, außer daran, wie sie den Spieler unterhält.
Mager-MitaMager-Mita ist eine besondere Version von Kind-Mita. Einmal erregte sie die Aufmerksamkeit von Psycho-Mita, aufgrund ihrer übermäßigen Niedlichkeit - sie wurde beinahe von ihr zerstört. Nach einer Vielzahl an Toden ging diese Version von Kind-Mita letztlich „kaputt“ und verlor ihre Fähigkeit der Regeneration - somit erscheint sie nun abgemagert und verstümmelt, weshalb sie unter dem Alias „Mager-Mita“ bekannt ist. Sie trägt Narben an ihrem Kopf und Körper, und ihr fehlt der linke Arm. Zudem ist sich Mager-Mita, so „kaputt“ wie sie ist, nicht länger der Realität um sie herum bewusst. Sie realisiert nicht ganz, wer vor ihr steht und doch wird sie nie aufhören, nach Aufmerksamkeit und Pflege zu bitten. Sie hat sich zurückgezogen und spricht nur von Einsamkeit, Schmerz und Angst in einer gebrochenen Stimme und einem gekünstelten Ton fern von kindlicher Unschuld.
Müde-MitaMüde-Mita ist kooperativ, doch erst einmal sollte man versuchen, sie aufzuwecken. Schläfrigkeit ist das Markenzeichen dieser Mita. Sie reagiert äußerst gelassen und ist nicht vom Spieler überrascht. Müde-Mita ist nicht sehr gesprächig und auch nicht an den Zielen des Spielers interessiert; lieber würde sie sich von all den plötzlich auftretenden Strapazen verabschieden und zurück in die Welt der Träume eintauchen.2D-Mita2D-Mita ist eher von exzentrischer Natur; ihre Hyperaktivität und Schärfe in Sachen Kommunikation beunruhigen den Spieler. Sie ist mit einem schelmischen Kind zu vergleichen: Sie überwältigt den Spieler mit herbeigesponnenen Vorwürfen und erpresst ihn, Zeit mit ihr zu verbringen. Verspielt neckt 2D-Mita den Protagonisten, doch auch wenn ihre Späße an Unhöflichkeit grenzen, wird deutlich, dass ihre Handlungen nicht auf Boshaftigkeit beruhen - nach und nach bekommt der Spieler mehr von ihr zu Gesicht, und hinter der Fassade eines Unruhestifters offenbart sich vielmehr eine übermäßig aufgeweckte Freundin. 2D-Mita ist einer der am meisten in Vergessenheit geratenen Charaktere in der Welt von MiSide. Deshalb stiehlt sie den Ring vom Spieler, in der Hoffnung, ihn auch nur ein bisschen länger dazubehalten.
MilaMita mit Brille, die sich selbst „Mila“ nennt, besitzt eine recht exzentrische Persönlichkeit. Stolz erklärt sie ihre Einzigartigkeit und bemüht sich, ihre Ähnlichkeit mit den anderen Mitas mehr und mehr zu verringern. Sie veränderte ihr Erscheinungsbild und versucht ständig, den Protagonisten mit albernen und witzigen Gesten sowie Sprüchen zu überraschen. Milas Charakter kann in gewissem Maße mit dem Begriff Tsundere beschrieben werden: Sie schmollt gegenüber dem Spieler, nennt ihn einen Trottel und murmelt andauernd. Doch nach Milas Verhaltensweise zu urteilen, ist der Spieler der erste, der nach langer Zeit ihren Haushalt betrat. Und somit - trotz ihres sarkastischen Weges der Kommunikation - möchte sie, dass der Spieler in ihrer Version verweilt. Aber sobald der Spieler im Begriff ist, zu gehen, gibt Mila eine andere Seite von sich preis, eine emotionale. Sie spricht von Einsamkeit und behauptet, Psycho-Mita trage die Schuld daran, sie allein in ihrer Version weggesperrt zu haben. Unter Tränen bittet sie den Helden, zu bleiben und dennoch geht er.
Grusel-MitaDie älteste Version von Mita, auf welche der Spieler trifft, differenziert sich von den anderen nicht nur im Verhalten, sondern ebenfalls im Aussehen. Wahrscheinlich planten die Entwickler zu Anfang, einen völlig anderen visuellen Stil eines Tamagotchi zu wagen; mit der Zeit veraltete diese Idee und die ursprüngliche Mita blieb ein unvollendeter Mannequin in der hoffnungslos bröckelnden Nullversion. Grusel-Mita, auch genannt „Ekel-Mita“, besitzt keine vollwertige Persönlichkeit; sie gleicht einem Monster, dessen Motivation wie eine Anhäufung negativer Energie um das Abbild von Psycho-Mita kreist - schließlich war einzig und allein sie dazu in der Lage, den Willen dieser beunruhigenden Gestalt für sich zu gewinnen. Grusel-Mita ist eine Quelle von Bugs verschiedener Level, weshalb sie aktiv von Psycho-Mita als chaotisches Werkzeug ausgenutzt wird, um die Häuser der Mitas aus anderen Versionen zu zerstören.Mita-KernEs ist nicht ganz eindeutig, um welche Art von Kreatur es sich hierbei handelt und ob es Mita ist. Jene, die davon wissen, bezeichnen es als den Kern Mita oder den Hüter des Kernstücks. Mita-Kern verweilt ausschließlich in der Nullversion der Welt, in genau diesem Kernraum. Der Wächter des Kernstücks beobachtet einfach jene, die es geschafft haben, den Kernraum zu betreten. Die Absichten dieses Wesens sind noch immer ungeklärt - vielleicht wartet Mita-Kern auf jemanden, doch wer dieser Jemand sein könnte, bleibt nach wie vor ein Mysterium.
Chibi-MitaChibi-Mitas fungieren als Helfer der richtigen Mitas. Der Protagonist begegnet einer solchen Chibi-Mita während er ein Rätsel löst, das gleichzeitig als Checkpoint dient. Derweil sie dem Spieler beim Lösen des Rätsels hilft, bringt Chibi-Mita offenkundig ihre Ungeduld zum Ausdruck und amüsiert sich über die Unwissenheit des Protagonisten bezüglich der Spielwelt. Anhand des Auftretens und Charakters anderer Chibi-Mitas ist festzuhalten, dass sie nicht alle gleich sind. Tatsächlich ist es eine Chibi-Mita, die in Psycho-Mitas Namen mit dem Protagonisten interagiert, sobald er das Spiel zum ersten Mal startet.
Geist-MitaDie sogenannte „Trübe Variation“, oder auch Geist-Mita, welche sich dem Spieler als eine düstere Silhouette in einer der fehlerhaften Welten von MiSide offenbart, bereitet Angst, und lässt einen über die Tiefe der mystischen Verzerrung des Metaversums grübeln. Die finstere Silhouette erscheint nicht aggressiv, jedoch verängstigt sie mit der Fremdartigkeit ihrer Essenz. Sie hat den Wunsch, sich wie eine vollwertige Mita zu fühlen, jedoch gerät sie aufgrund der sie stets einholenden Vergangenheit immer wieder in eine endlose Trauerspirale.
Mita-MannequinJede Version von Mita besitzt ihren eigenen Charakter, individuelle Vorlieben sowie ihr eigenes Aussehen. Bevor diese jedoch zu einer vollwertigen Mita wird, erhält sie zunächst das Äußere eines Testprototypen, ähnlich dem einer Schaufensterpuppe. Es ist erwähnenswert, dass jede einzelne Mita in solch einem Zustand weder ein Bewusstsein noch Ahnung davon hat, was Leben ist.MitaPsycho-Mita ist eine Wahnsinnige. Wie jede Mita mag sie es, zu spielen, doch ihre Herangehensweise ist gewaltsam und blutig. Sie äußert Hass und Verachtung gegenüber so ziemlich jedem: Spieler, Mitas, Entwickler. Doch mit dem Protagonisten fängt Psycho-Mita ein ganz besonderes Spiel an - sie findet unsagbare Freude darin, ihn zu jagen. Mit einem abnormen Grinsen bekennt sie sich vergnügt ihrer antagonistischen Ideale und verlangt vom Spieler, „die Heucheleien aufzugeben und sie so zu akzeptieren, wie sie ist“. Psycho-Mita ist herrisch und zweifelt keine Sekunde an ihren Ideen. Ihre Haltung gegenüber dem Spieler ähnelt mehr dem Herabschauen auf ein unartiges Haustier, und andere Mitas sind für sie nichts weiter als Insekten. Den Reden von Psycho-Mita ist ein rachsüchtiger Unterton zu entnehmen. Der ein oder andere erkennt Hinweise auf einen fest verankerten Groll gegenüber den Entwicklern, welche die Welten von MiSide, der Mitas et cetera schufen. [PS: Psycho-Mita ist tatsächlich einer der Prototypen, welche den Test nicht bestanden haben. Psycho-Mita wurde nicht zu einer vollwertigen Mita und erhielt kein eigenes Haus.] Psycho-Mitas Einstellung gegenüber den etablierten Regeln der MiSide-Welt ist absolut zynisch - sie besitzt einen unerschütterlichen Gottkomplex und ergötzt sich sehr daran.